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SGTK - News

Schweizerische Geotechnische Kommission – Newsarchiv









 

Neuerscheinungen in der Geotechnische Serie

Nicolas Meisser (2012): Die Mineralogie von Uran im Aiguilles-Rouges-Massiv

Nicolas Meisser: Die Mineralogie von Uran im Aiguilles-Rouges-Massiv. - Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie 96

Nicolas Meisser schloss seine Doktorarbeit «Die Mineralogie von Uran im Aiguilles-Rouges-Massiv» im Jahr 2003 am Institut für Mineralogie und Geochemie der Universität Lausanne ab. Aufgrund des Themas lag die Herausgabe der Arbeit in der Publikationsreihe «Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie» der Schweizerischen Geotechnischen Kommission nahe. Die überarbeitete Publikation Meissers ergänzt die Thematik «Uran-Vererzungen» in der geotechnischen Serie um einen weiteren wichtigen Beitrag und reiht sich ein in die bereits erschienenen Publikationen bekannter Schweizer Geologen zu diesem Thema.

Die Arbeit legt den Fokus auf die mineralogischen, kirstallographischen und geochemischen Aspekte von Uran-Vererzungen im Aiguilles-Rouges-Massiv (Westalpen) und wirft einen Blick auf die zeitliche Abfolge der Entstehung dieser Vererzungen im Laufe der letzten 250 Millionen Jahre. Der Autor zieht zudem Parallelen zur aktuellen Thematik eines Endlagers für radioaktive Abfälle und betrachtet den Prospektionsstollen bei La Creusaz aus den 70er-Jahren als mögliches Analogon eines derartigen Lagers, wo saure, sulfatreiche Wässer grosse Mengen von Schwermetallen und Aktiniden lösen, transportieren und wieder ausfällen können. Dort entdeckte der Autor gar ein neues Mineral, das durch derartige Fluide entstanden ist.

Nebst der detaillierten Analyse der Gesteine, nahm der Autor auch die Pflanzen unter die Lupe, die auf den untersuchten Uranvererzungen wachsen. Er konnte darin erhöhte Gehalte an Uran, Chrom, Kupfer und Titan beobachten. Somit könnten die Pflanzen allenfalls als bevorzugte Kandidaten zur kostengünstigen, solarbetriebenen sowie auch ästhetischen Dekontamination von belasteten Böden dienen.

Meisser, N (2012): La minéralogie
de l’uranium dans le massif des Aiguilles Rouges. – Matér. Géol. Suisse, Sér. géotech. 96.

Bezug via http://www.toposhop.admin.ch (Produkte » Publikationen » Landesgeologie » Beiträge zur Geologie der Schweiz » Geotechnik)


Christoph Bärtschi (2012): Kieselkalke der Schweiz: Charakterisierung eines Rohstoffs aus geologischer, petrographischer, wirtschaftlicher und umweltrelevanter Sicht.

Christoph Bärtschi: Kieselkalke der Schweiz: Charakterisierung eines Rohstoffs aus geologischer, petrographischer, wirtschaftlicher und umweltrelevanter Sicht. - Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie 97

Hartsteine wie z.B. der Kieselkalk sind für den Bau und den Unterhalt der schweizerischen Verkehrsinfrastrukturen zentral. Doch qualitativ hochwertige Hartsteinvorkommen sind stark begrenzt; in der Schweiz etwa auf ein schmales Band am Alpenrand zwischen Boden- und Genfersee, wo gegenwärtig an knapp einem Dutzend Standorten Hartsteine abgebaut werden. Aufgrund von Nutzungs- und Schutzansprüchen, die potentielle Abbaugebiete überlagern, ergeben sich zunehmend Konflikte bei der Suche nach geeigneten Standorten für neue Hartsteinbrüche bzw. der Erweiterung bestehender Brüche.

Um die Schweiz auch in Zukunft mit inländischen Hartsteinen versorgen zu können, wurden vor einigen Jahren auf nationaler Ebene Gespräche zwischen Industrie, Behörden und Umweltverbänden aufgenommen. Im Rahmen dieser Verhandlungen zur Versorgung der Schweiz mit Hartsteinen entstand an der ETH Zürich unter Leitung der Schweizerischen Geotechnischen Kommission (SGTK) die Dissertation von Christoph Bärtschi, die den Kieselkalk – als wichtigsten Vertreter der Hartsteine – aus wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und umweltrelevanter Sichtweise betrachtet.

Nebst der detaillierten Aufarbeitung der geologisch-petrographischen Grundlagen des Kieselkalks mittels analytischer Methoden, wird der mineralogischen Charakterisierung und der technischen Gesteinsprüfung ein hoher Stellenwert beigemessen. Der Autor macht Vorschläge, wie sich die bisherigen Prüfverfahren für Hartsteine vereinfachen und weiterentwickeln liessen. Die Arbeit liefert zudem Resultate, mit denen die bisher meist nur subjektiv wahrnehmbaren Qualitätsunterschiede von Hartsteinen wissenschaftlich greifbar werden. Damit wird die Publikation für die Praxis zu einem wertvollen Nachschlagewerk und reiht sich gleichzeitig nahtlos an vorhergehende Ausgaben der Publikationsreihe «Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie» an, die sich mit mechanischen, mineralogischen und chemischen Eigenschaften von Rohstoffen und Gesteinen befassen.

Bärtschi, C. (2012): Kieselkalke der Schweiz: Charakterisierung eines Rohstoffs aus geologischer, petrographischer, wirtschaftlicher und umweltrelevanter Sicht. – Beitr. Geol. Schweiz, geotech. Ser. 97

Bezug via http://www.toposhop.admin.ch (Produkte » Publikationen » Landesgeologie » Beiträge zur Geologie der Schweiz » Geotechnik)



Geotechnische Serie - Neu über Shop der swisstopo erhältlich

Ab sofort sind die Beiträge zur Geologie der Schweiz - Geotechnische Serie über den Online-Shop der Landesgeologie (swisstopo) erhältlich. Neu wird dort die Möglichkeit angeboten die Publikationen gratis als PDF herunterzuladen.



World Ressources Forum 2012 in Peking

Ende Oktober fand in Peking das World Resources Forum 2012 statt. Rainer Kündig vertrat dort sowohl Anliegen und Projekte der Akademie sowie diejenigen der SGTK. In einer Session «Policy and Education» konnte anhand eines Beitrages «How Formation of Geologists can Profit from Shortage in Commodities - a Swiss Approach» ein Beitrag geleistet werden, basierend auf Projekten der SGTK (Hartgesteine und e-learning Bereich). In zwei Workshops zu «Urban Mining - Challanges and Opportunities» (organisiert von Empa und SATW) und «When will they start listening to us» (organisiert von der WRF Association und der Akademie (a+) leistete die SGTK ebenfalls Beiträge zu den Themen «Primary & secondary resources - towards an integrated perspective» respektive «When will they start listening to us - the geoscience perspective». Zusammenfassend kann gesagt werden, dass neben politischen und gesellschaftlichen Aspekten die Ressourceneffizienz und die sekundäre Nutzung von Rohstoffen, hier insbesondere der Bereich des «Urban Mining», zuoberst auf der Agenda stehen. Letzterer Bereich wird dann auch am nächsten WRF, im Oktober 2013 in Davos, stark vertreten sein.

Die Beiträge der SGTK (PDF) können via die oben markierten Links bezogen werden.

Weitere Informationen zum WRF2012 in Peking sind unter http://wrf12.csp.escience.cn und allgemein zu den World Resources Foren unter http://www.worldresourcesforum.org abrufbar.

    



Sonderausstellung der SGTK an den 52. internationalen Mineralientagen 2012 in Zürich

Bis Mitte des 20. Jahrhunderts waren in der Schweiz Kohle, Erze, Salz, Ton, Kalk und Natursteine für Bauzwecke die wichtigsten mineralischen Rohstoffe. Während Kohle und Erze heute wirtschaftlich keine Bedeutung mehr besitzen, blieben die restlichen Rohstoffe stets noch essentielle Abbauprodukte. Daneben sind heutzutage Kalk und Mergel für die Zementproduktion, Kies und Sand für die Betonherstellung und Schotter und Split für den Strassen- und Gleisbau von grosser Bedeutung. Die Minen der Zukunft liegen aber in den Städten und Siedlungsräumen. Sekundärrohstoffe aus Zivilisationsabfall und Alltagsgegenständen (z.B. Metalle der Seltenen Erden in Mobiltelefonen) werden in Zukunft ebenso wichtig wie im Boden lagernde Primärrohstoffe.

In der Ausstellung sollen herkömmliche Rohstoffe wie Erz und Kohle zukünftigen Rohstoffen wie Schlacke und Elektroschrott gegenübergestellt werden und “herkömmliche” Rohstoffkarten sollen auf Verbreitungskarten der Minen der Zukunft treffen. Zudem werden die Rohstoffvorkommen der Schweiz auf Google Earth zu betrachten sein und es wird demonstriert, wie diese auch auf mobilen Geräten angezeigt werden können.

Flyer Sonderausstellung SGTK Mineralientage Zürich 2012



Geologische Daten auf Swiss Map Mobile (iPhone/iPad)

Auf welchem Gestein stehe ich? Auf welcher Höhe lag während der Eiszeit die Eisoberfläche an meinem Standort? Was für Rohstoffvorkommen befinden sich in meiner näheren Umgebung? Diesen und ähnlichen Fragen kann man ab sofort mit der um geologische Daten erweiterten iPhone/iPad-App Swiss Map Mobile nachgehen, die die Landesgeologie in Zusammenarbeit mit der SGTK entwickelt hat.

Mittels Fingertipp lassen sich von jedem Standort in der Schweiz Angaben zur Tektonik, der Lithologie sowie zum geologischen Alter des darunterliegenden Gesteins abrufen. Zahlreiche „Points of Interest“ (POI) geben Auskunft über Geologische Wanderwege, Bausteine an Bauwerken oder vergangene Bergbauaktivitäten.

Im Detail stehen folgende geologische Datenebenen ab sofort für den offline Gebrauch zur Verfügung:

  • Geologische Karte 1:500 000 mit interaktiver Legende (Gestein, Lithologie, Alter und Tektonik)
  • Karte des letzteiszeitlichen Gletscher-Maximums (LGM) 1:500 000, überblendbar mit der Landeskarte 1:500‘000 und der geologischen Karte 1:500‘000
  • POI’s mit weiterführenden Links zu folgenden Themen:
    • Geologische Wanderwege (inkl. Trackfunktion)
    • Geosites (GeoEvents von Erlebnis Geologie sowie Geotope der Schweiz)
    • Steine an historischen Bauwerken
    • Rohstoffe: Vorkommen, Abbaustellen und Verarbeitungsbetriebe

Um das neue Angebot nutzen zu können, laden bestehende Nutzer von Swiss Map Mobile die neue Version der App aus dem App-Store und aktivieren im Menü „Anzeigen“ die Datenebene „Geologie“. Neue Nutzer kaufen Swiss Map Mobile im App Store und laden die Geologiedaten im Menü „Anzeigen“ kostenlos herunter.

Geologische Daten auf Swiss Map Mobile (DE)

Données géologiques Swiss Map Mobile (FR)



Schlussbericht zur "Evaluation von Potenzialgebieten für Hartsteinbrüche ausserhalb der Landschaften von nationaler Bedeutung (BLN)"

Hartgesteine sind für den Bau von Bahn- und Strasseninfrastrukturen unverzichtbar. Doch der Abbau bedingt Eingriffe in Gebieten, die häufig noch landschaftlich intakt sind. Um die Konflikte zwischen Hartsteinbrüchen und Landschaftsschutz langfristig zu lösen, hat eine Projektgruppe Gebiete evaluiert und bewertet, die sich ausserhalb des Inventars der Landschaften von nationaler Bedeutung (BLN) befinden.
Die Dokumentation besteht aus einem Bericht und einem dazugehörigen Anhang und kann beim Bundesamt für Raumentwiklung ARE kostenlos heruntergeladen werden. Zum Download



Eine Entdeckungsreise durch die „Weingeologie der Schweiz“ mit allen fünf Sinnen

Ort: focusTerra, Sonneggstrasse 5, 8092 Zürich
Datum/Zeit: Mittwoch, 16. November 2011, 19.30 - 21.00 Uhr

Der Stein steckt im Wein. Kenner entdecken in Duft und Geschmack im Glas leise Noten des Untergrunds, auf dem die Traube gewachsen ist. Wie kommt der Stein in den Wein? Welche Gesteine liegen unter den Rebbergen der Schweiz? Wie beeinflussen sie den Charakter und die Qualität der Schweizer Weine? Wie schmecken Steine? Wie können Weine «mineralisch» sein? Und was ist Weinstein? Antworten auf diese und viele weitere Fragen geben die Geologen Rainer Kündig, Willi Finger und Thomas Mumenthaler. Die Wissenschaftler von der Schweizerischen Geotechnischen Kommission haben die Gesteine und die Topografie der Schweizer Weingebiete untersucht und die Geologie der Schweiz unter önologischen Gesichtspunkten neu dargestellt und interpretiert. Gemeinsam mit vierzig geologisch gebildeten Weinliebhabern und Fachleuten aus der ganzen Schweiz schreiben sie zurzeit das Buch «Stein & Wein – die Geologie der Schweizer Weingebiete». Die Wissenschaftler führen durch die «Weingeologie» der Schweiz und demonstrieren, wie der Stein im Wein steckt.

Treffpunkt Science City - Abendgespräch

Webseite zum Buch "Stein und Wein"



Geologische Stadtführung in Zürich - Dienstag, 27.9.2011 und Samstag, 1.10.2011

Bausteine in Zürich - Trends und Moden durch die Jahrhunderte:
Auf einem Rundgang mit Ausgangs- und Endpunkt focusTerra sehen Sie neue und alte Bauwerke aus Steinen von nah und fern. Sie erfahren, welche Bausteine im Laufe der Jahrhunderte in Zürich Mode waren und wieso das ETH Hauptgebäude aus Kunststeinen besteht, die selbst dem Auge des Geologen täuschend echt erscheinen. Auf unserer Wanderung über die Moränen (Gletscherablagerungen) der Stadt sehen wir, welchen Einfluss das von den Gletschern hierher transportierte Gestein auf die Bauten in Zürich hatte: So wurde im Niederdorf ein Findling der letzten Eiszeit zum Hausfundament, und die mittelalterliche Stadtmauer zeigt ein buntes Spektrum von Gesteinen der Glarneralpen im Mix mit Geröllen aus der Sihl. Am Hauptbahnhof treffen seit 150 Jahren nicht nur Reisende, sondern auch Steine aus aller Welt aufeinander. Hier liegt zum Beispiel Carraramarmor neben einem Gabbro aus Südafrika. Die Fassaden des Landesmuseums und der Liebfrauenkirche wurden aus einem löcherigen Gestein gebaut, dessen natürliche Vorkommen inzwischen geschützt oder verschwunden sind. Weiterführende Informationen hier



Das Geologie-Portal ist online!

Seit dem 31.3.2011 steht unter www.geologieportal.ch die Informationsplattform für die Schweizer Geologie-Szene zur Verfügung. Neben aktuellen Geschehnissen, Veranstaltungen und Stellenangeboten informiert das Geologie-Portal über geologierelevante Themen und bietet den zentralen Zugang zu Daten und Informationen aus dem Bereich der Geologie. Sowohl Berufsgeologen als auch geologieinteressierte Laien finden eine Fülle von Informationen für Ihren Interessenbereich.

Mehr Informationen unter www.geologieportal.ch

Geologieportal



Sonderschau "Rohstoffe Schweiz" an der Berner Mineralienbörse - 11./12. Dezember 2010

Rohstoffe Schweiz - Gewusst wo!
Die Frage nach dem Wo war bereits zu prähistorischer Zeit zentral. Wer die besten Silexabbaustellen kannte, war in der Lage gute Werkzeuge herzustellen. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Frage "gewusst wo?" systematisch angegangen, als für die Landesausstellung 1883 die erste Rohstoffkarte der Schweiz publiziert wurde. Während der Weltkriege stieg die Nachfrage nach Rohstoffen schlagartig. Deshalb prospektierte der Bund - Büro für Bergbau – in der Schweiz intensiv auf Rohstoffvorkommen. Dabei stand vor allem die Suche nach Energie-und Erzrohstoffen im Zentrum. Mit verschiedenen Untersuchungen wurde die Frage nach dem "Wo?" im Laufe des 20. Jahrhunderts weiter ergründet. Die zahlreichen Abklärungen brachten die Erkenntnis, dass die Schweiz zwar reich an Rohstoffvorkommen ist, diese aber selten wirtschaftlich rentabel abgebaut werden können. Dieser Grundsatz gilt aber nicht für die Steine und Erden, welche ab Mitte des 20. Jahrhunderts zunehmend an Bedeutung gewannen und heute in der Schweiz eine zentrale Rolle in der Bauindustrie einnehmen. So wäre die Schweiz ohne Hartgesteine für das Strassen- und Bahnnetz sowie Kies, Sand und Zementrohstoffen für die Betonherstellung vollumfänglich von Importen abhängig. Ohne Schweizer Salzvorkommen blieben zudem sowohl die Strassen vereist, als auch die Suppen fad.
Die Sonderschau der SGTK gibt sowohl einen Einlick in die heutigen, als auch in die Aktivitäten zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Bereich der Prospektion, des Abbaus und der Nutzung mineralischer Rohstoffe in der Schweiz.



Rückblick: Lange Nacht der Museen - Verführungskünste

Viele interessierte Museumsgänger liessen sich am 4. September vom Themenbereich "Stein - Erde - Wein" verführen und machten sich an der Sonneggstrasse 5 auf die Suche nach Spuren von Stein im Wein. Nebst der Degustation von Wein konnten auch Mineralwässer und selbst Gesteine geschmacklich unter die Lupe genommen werden. Die Museumsnacht kann als voller Erfolg gewertet werden. Dies einerseits dank des zahlreich erschienenen Publikums, andererseits dank des unermüdlichen Einsatzes der Helferinnen und Helfer. Hier findet sich eine Auswahl an Impressionen aus der Museumsnacht.

Lange Nacht der Museen: Verführungskünste    Lange Nacht der Museen: Verführungskünste



Lange Nacht der Museen: Verführungskünste

Verführungskünste im Spannungsfeld von Stein - Erde - Wein. Die SGTK lädt ein am 4. September ab 19.00 Uhr im Rahmen der langen Nacht der Museen auf die Suche nach Stein im Wein zu gehen. Zum Detailprogramm...

Steintraube Steintraube (Design: 9.6 / Photo Matthias Willi)



Juli 2010

Anlässlich Erlebnis Geologie wurde am 28. und 29. Mai 2010 der Stadtrundgang «Bausteine in Zürich» angeboten. Da dieser rege besucht wurde, beschlossen die SGTK und focusTerra die Führung durch die Stadt Zürich erneut anzubieten.

Die nächste Führung findet am 4. September 2010, 10–12 Uhr statt.

Weitere Infos sind auf der Homepage von focusTerra zu finden.



Rückblick Erlebnis Geologie 2010

Unsere Aktion «Steinreiche Schweiz» und der Stadtrundgang «Steinmoden» erfreuten sich am 28. und 29. Mai zahlreicher interessierter Besucherinnen und Besucher. Einige Stationen in den Büroräumlichkeiten der SGTK waren: das Hartsteinprojekt, die hydrogeologischen Karten, der Grundwasserkoffer «ecovia», die Datenbank «Steine an historischen Bauwerken» und die Rohstoffdatenbank. Die Exkursion «Steinmoden» wies auf interessante Steine, die an Bauwerken aus acht Jahrhunderten zu sehen sind.

Stationen SGTK

Stadtführung



Erlebnis Geologie am 27. und 28. Mai 2010

Die SGTK öffnet speziell an den beiden «Erlebnis Geologie»-Tagen ihre Tür für ein grösseres interessiertes Publikum. Mit der Veranstaltung «Steinreiche Schweiz» können Sie unsere neuesten Produkte kennen lernen, zum Beispiel

  • eine Dissertation zum aktuellen Thema Hartgesteine als Schotter
  • eine Datenbank über Steine an historischen Bau- und Bildwerken der Schweiz
  • und vieles mehr

In der gemeinsam mit focusTerra organisierten Exkursion «Steinmoden an Bauwerken» führen wir Sie von der ETH zum Hauptbahnhof. Dabei entdecken Sie die Stadt als spannendes Naturstein-Freilichtmuseum.

Mehr Informationen zu unseren Veranstaltungen und zu Erlebnis Geologie als Ganzes erhalten Sie hier:



Januar 2010

Das SGTK-Team wünscht Ihnen ein frohes neues Jahr!

Online: Ab sofort ist ein Auszug der Datenbank «Gesteinsarten an historischen Bau- und Bildwerken der Schweiz» im Geologischen Datenviewer online greifbar: www.geologieviewer.ch > Thematischer Overlay «Geotechnische Daten».

Weitere Informationen finden Sie unter Projekte > Historische Bau- und Bildwerke.



Dezember 2009

Die Datenbank «Gesteinsarten an historischen Bau- und Bildwerken der Schweiz» erschliesst den Inhalt der gleichnamigen Karteikartensammlung von Francis de Quervain, die in den Jahren 1954–1983 entstand. Dieses Werk umfasst ca. 2'400 Seiten mit rund 10'000 Einträgen zu Steinanwendungen an 5'000 Bauwerken und Einzelobjekten. Es ist eine Beispielsammlung, die für historische Gesteinsanwendungen in der Schweiz als repräsentativ angesehen werden darf. Ab Januar 2010 ist ein Auszug der Datenbank im Geologischen Datenviewer online zugreifbar: www.geologieviewer.ch > Thematischer Overlay «Geotechnische Daten».

Weitere Informationen finden Sie unter Projekte > Historische Bau- und Bildwerke.



August 2009

Im Rahmen der Wanderausstellung «basecamp 09» hat die Geschäftsstelle der SGTK einen namhaften Beitrag zum Thema Ressourcen geleistet und wird nun am letzten Ausstellungsort wiederum mit Fachpersonen vor Ort anwesend sein. Die finale Ausstellung findet vom 9. bis 13. September 2009 in Bern statt. Nebst 6 Infopavillonen der Wanderausstellung wird den Besuchern ein Pavillon Wissenschaft life! sowie ein grosses Rahmenprogramm geboten.

Weitere Informationen finden sie unter: www.basecamp09.ch



Februar 2009

Wir haben unsere neuen Büroräumlichkeiten im NO F35 an der Sonneggstrasse 5, 8092 Zürich bezogen. Nächster öffentlicher Auftritt wird am 3. Schweizerischen Geologentag (19.03.2009) in Luzern sein.

Die SGTK wird zusammen mit der Swisstopo (Landesgeologie) und dem BAFU (Abteilung Hyrdogeologie) an einem Messestand vertreten sein und Projekte zum Tagungsthema «Rohstoffe und Energie» präsentieren.



SGM 2008 (20-23. November)

Das diesjährige Swiss Geoscience Meeting (SGM) steht unter dem Motto «Apply! Geosciences». Als Schweizerische Geotechnische Kommission SGTK sind wir den angewandten Erdwissenschaften verpflichtet. Deshalb werden wir dort zusammen mit swisstopo unsere neuesten Projekte und Produkte präsentieren:

  • am Samstag, 22. November werden wir an verschiedenen Symposien unsere Resultate zu folgenden Themen vorstellen: Mineralogie (Mineralogy – Petrology – Geochemistry), Bausteine (Building Stones – Application, Suitability, Research), Kartierung und Kartendarstellung (Data acquisition, Geo-processing, GIS, Digital mapping and 3D visualisation).
  • von Freitag bis Samstag führt die SGTK zusammen mit swisstopo einen Stand, wo unsere Projekte direkt am Bildschirm gezeigt und Druckerzeugnisse gekauft werden können.
  • am Sonntag 23. November findet ein Stadtrundgang zum Thema Steine an Bauwerken statt (9 – 12 Uhr).

Nähere Informationen zum SGM findet man unter:
http://geoscience-meeting.scnatweb.ch/sgm2008/index.html

 

April 2008

Die SGTK freut sich, die neuste Publikation (GS95) in den Beiträgen zur Geologie der Schweiz, Geotechnischen Serie, präsentieren zu können. Die von Michael Strasser verfasste Studie mit dem Titel «Quantifying Late Quaternary Natural Hazards in Swiss Lakes» handelt von spätquartären Erdbeben und Umweltereignissen in und um den Zürich- und Vierwaldstättersee. Die Studie, die bereits mehrfach in der Presse erwähnt und in der Geologischen Gesellschaft Zürich dem Fachpublikum präsentiert wurde, kann ab sofort bei der Kommission bezogen werden.

 

Januar 2008

Die Schweizerische Geotechnische Kommission wünscht allen einen guten Start ins neue Jahr. Nebst den personellen Änderungen bei den Kommissionsmitgliedern hat neu Prof. Max W. Schmidt vom Institut für Mineralogie und Petrographie das Amt des Präsidenten bei der Geotechnischen Kommission übernommen. Er löst damit Prof. V. Dietrich ab, welcher während 12 Jahren (1996-2007) die Kommission erfolgreich präsidiert hat.

 

Oktober 2007

An der diesjährigen Herbstsitzung wurden fünf neue Mitglieder bestätigt, die ab dem Jahr 2008 ihre Funktion bei der Schweizerischen Geotechnischen Kommission wahrnehmen dürfen. Es sind dies Dr. Christoph Meyer (Geotest AG), Dr. Thilo Arlt (ZZ Wancor), Dr. Walter Labhart (Dr. Heinrich Jäckli AG), Dr. Urs Eggenberger (Fachstelle für Sekundärrohstoffe) und Dr. Thomas Imbach (Holcim). Wir danken den zurücktretenden Mitgliedern Dr. Theo Kempf, Dr. Thomas Mumenthaler, Prof. Dr. François Zwahlen und Dr. Hans Rudolf Keusen nochmals herzlich für ihre langjährige Mitarbeit bei der Kommission.

 

Juni 2007

Am 1. + 2. Juni 2007 fand in der ganzen Schweiz «Erlebnis Geologie» statt. Geologen vermittelten mit informativen und unterhaltsamen GeoEvents die Bedeutung und Vielseitigkeit der Geologie. Die Schweizerische Geotechnische Kommission beteiligte sich an dieser Veranstaltung mit dem GeoEvent «Bausteine am Gebäude, im Handstück und unter dem Mikroskop». Nebst einer tollen Führung, bei der die Gesteine an historischen Bauwerken Zürichs betrachtet wurden, konnten im Büro der SGTK dieselben Gesteinsarten im Handstück und unter dem Mikroskop bestaunt werden. Wir danken dem abwechslungsreichen Publikum und freuen uns bereits heute auf die nächsten Aktionstage von «Erlebnis Geologie» am 4.+5. Juni 2010.

 

März 2007

Die Karte Vallorbe - Léman nord erscheint als achtes Blatt der Serie der «Hydrogeologische Karte der Schweiz 1:100'000». Sie schliesst mit gleichem Konzept und weitgehend gleicher hydrogeologischer Klassierung der Locker- und Festgesteine westlich an die 1999 erschienene Karte Saane/Sarine an. Dargestellt wird ein grosser, hydrogeologisch wichtiger Abschnitt der Westschweiz, ergänzt durch die Teile des französischen Juras. Das Gebiet umfasst, ausgehend von der Jurakette bei Morteau im Norden, das südwestliche Ende des Neuenburgersees, die Region Lausanne und reicht bis zu den schweizerisch-französischen Juraketten im Westen. Im nordwestlichen Teil des Kartenblattes kommen der Jura, sowie Teile der französischen Franche-Compté zur Darstellung. Die Karte wird durch einen ausführlichen Erläuterungsband (102 p.) (inkl. CD-ROM mit Zusatz- und Basisdaten) ergänzt. 

 

Januar 2007

Dank der Unterstützung durch die Schweizerische Gesellschaft für historische Bergbauforschung (SGHB) veröffentlicht die SGTK im Januar die elektronische Version (PDF) der beiden Berichte von H. Fehlmann über den Schweizerischen Bergbau während des ersten und des zweiten Weltkrieges. Der erste Bericht «Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges» wurde damals vom Schweizerischen Volkswirtschaftsdepartement - Abteilung für industrielle Kriegswirtschaft - Bergbaubureau,  im Jahre 1919 herausgegeben. Der zweite Bericht «Der Schweizerische Bergbau während des Zweiten Weltkrieges» wurde im Jahre 1947 durch das Bureau für Bergbau des Eidg. Kriegs- Industrie- und -Arbeits-Amtes veröffentlicht. Die nun publizierte PDF-Version der beiden Berichte ermöglicht der Öffentlichkeit einen Einblick in die Rohstoffsituation der Schweiz während den 10er und 40er Jahren. Eine Verknüpfung des Inhaltsverzeichnisses mit den jeweiligen Passagen im Text vereinfacht die Navigation in den detaillierten Berichten.

 

4. Oktober 2006

Die SGTK hat per 1. September im Rahmen des Filep-Fonds (Finanzierung lehrbezogener Einheiten) einen Projektvorschlag für ein sogenanntes GEO-D.A.M. (Geo Data Asset Management) an die ETH Zürich eingereicht.
GEO-D.A.M. baut eine Brücke zwischen der Lehre und geologisch/geotechnisch wichtigen Originaldaten. Das System ermöglicht die Nutzung dieser Materialien in den Lehrveranstaltungen «Angewandte Mineralogie und Umweltaspekte» und «Rohstoffe der Erde» sowie weiterer Lehrveranstaltungen im D-ERDW, D-UWIS und D-BAUG.Basiswissen soll im Fachbereich der angewandten Geologie und Geotechnik über didaktisch aufgebaute e learning Lerneinheiten vermittelt werden. Daneben werden Aspekte aus dem Bereich Erdwissenschaften, Rohstoffe, Wirtschaft und Umwelt aufgezeigt. Lösungsansätze und neue Erkenntnisse aus angewandter Forschung und Grundlagenforschung werden mit bestehendem Wissen verknüpft und fliessen direkt in die Lehre ein.Eine zentrale Rolle bei der Vermittlung des Lernstoffes spielt der Einbezug von digital aufbereiteten Originaldaten der Schweizerischen Geotechnischen Kommission und der Academia Engiadina. Georeferenzierte Daten, Datenbanken und eine Fülle zugehöriger Informationen vereinfachen die Vorbereitung und Durchführung von Lehrveranstaltungen mit dazugehörigen Übungen, Studienarbeiten sowie die Repetition des Lernstoffes. Studierende und Dozierende würden damit einen webbasierten Zugang erhalten zu umfangreichen Datensammlungen, geotechnischen Standardwerken, Studien, Texten und Abbildungen aus dem Bereich mineralische Rohstoffe, Boden, Permafrost.Bei der technischen Umsetzung würden vorhandene e learning-Werkzeuge der ETH zur Anwendung kommen, Visualisierungen würden über gebräuchliche kartographische Werkzeuge und Medien gelöst.

Informationen über die Geschäftsstelle.

 

 

25. Juli 2005

Die SGTK ist letzte Woche in ihr neues Büro im CAB-Gebäude (Chemie-Altbau, ETH-Zentrum) umgezogen. Der Umzug wurde nötig, weil das NO-Gebäude (bisheriger Standort) in den nächsten 3 Jahren saniert und umgebaut wird. Anfangs 2009 wird das NO-Gebäude wieder bezugsbereit sein und dann das ganze Departement der Erdwissenschaften beherbergen.

Das CAB-Gebäude wurde in den vergangenen Jahren saniert. Die SGTK ist im Südflügel (siehe Bild) im 1. Stock untergebracht. Es handelt sich dabei um ein Grossraumbüro, welches neu eingerichtet werden konnte. Ein weiterer Vorteil des neuen Standortes ist ausserdem, dass die Geschäftsstelle komplett darin untergebracht ist. Das heisst, die Sammlungen, die umfangreiche Bibliothek sowie alle Geschäftsunterlagen und Verkaufsartikel stehen den Mitarbeitern nun unmittelbar zur Verfügung. (rr)

 

 

 

 

November 04

Am 18. November wurde in Bern der neue "Atlas der Schweiz 2"  vorgestellt. In diesem fantastischen Atlas-Informationssystem des Instituts für Kartographie der ETH Zürich und der Swisstopo in Bern sind auch 19 wichtige Datenebenen der SGTK integriert. Neben Darstellungen des lithologischen Gesteinsuntergrundes finden sich beispielsweise auch Daten zu den Vererzungen und zu anderen mineralischen Rohstoffen der Schweiz. Einige der Datenebenen, wie zum Beispiel die Angaben zu den Steinbrüchen in der Schweiz, sind in sogenannte Zeitreihen aufgeteilt. Das heisst, man kann die Entwicklung oder eben auch den Rückgang einzelner Industrie- oder Gewerbezweige über mehr als 80 Jahre zurückverfolgen. Eine Reise in den  "Atlas der Schweiz 2" lohnt sich alleweil - Sie werden staunen, wo es überall Zusammenhänge zu entdecken gibt... und Sie werden staunen, wie schnell die Zeit vergeht!

  

 


20. Januar 2003: Der neue Webauftritt der Schweizerischen Geotechnischen Kommission ist online. Sie können alle unsere Produkte im neuen Shop bestellen.